In guten Händen
Marina Arnold
25. März 2026
Ich unterweise dich und zeige dir den Weg, den du gehen sollst.
Ich will dir raten, über dir wacht mein Auge. (Psalm 32,8)
Kennst du dieses Gefühl, alles tragen zu müssen?
Für alle da zu sein, Erwartungen zu erfüllen, stark zu bleiben – und doch spürst du tief in dir diese Hilflosigkeit: Wie soll ich das schaffen?
So fühlte ich mich, überfordert von Verantwortung und dem Druck, immer die Richtige sein zu müssen. Inmitten dieser Last zeigte mir Gott ein Bild: ein Schachbrett. Ich sah mich als Königin auf meinem Lebensfeld, ständig bemüht, andere zu schützen, zu leiten und zu retten. Doch plötzlich wurde mein Blick erweitert und richtete sich auf den Schöpfer und Leiter des Spiels. Er sieht das ganze Feld, jeden Zug, jede Möglichkeit. Ich dagegen erkenne nur den kleinen Ausschnitt vor mir und mir wurde bewusst: Diese Aufgabe des Rettens gehört mir nicht. Da hörte ich: „Du musst nicht alles wissen und nicht alle retten. Ich habe das Spiel längst gewonnen. Vertraue mir dein Leben und das der Menschen um dich herum an.“
Meine Herausforderungen sind nicht verschwunden, doch ich habe gelernt, Schwachsein zuzulassen. Wenn alles zu viel wird, atme ich tief ein und bete: „Gott, hilf mir.“ Manchmal schenkt er eine Idee, manchmal Frieden oder einfach Ruhe – aber immer trägt er. Oft zeigt er mir, warum mich etwas verletzt, und hilft mir, innerlich aufzuräumen. Auch das Aufschreiben meiner Gedanken ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses geworden. Es ist ein Weg des Lernens, offen für seine Führung zu sein. Aber es verändert: mehr Ruhe, mehr Freiheit und eine Liebe, die das Herz füllt und das Leben wirklich lebenswert macht.
Diese Andacht ist ein Auszug aus dem deutsch-portugisischen Andachtsbuch „Impact-Frauen“, bei dem 365 Frauen aus 20 Nationen mitgearbeitet haben. Wenn du Interesse an dem Buch hast (Preis 44, 95 Euro plus Versand schreib eine Email an hallo @ himmelsdraht.de)
Mehr Glauben leben?
Was diesen Advent anders war
Falls du regelmäßig diesen Blog liest, wirst du von Anne Geverts Adventsstudie erfahren haben. Tatsächlich habe ich mir diese vorgeknöpft.
Wüstenzeiten
Der November ist da und meist genauso trüb wie die Jahre zuvor. Nur noch wenige Blätter leuchten gelb und die Seele sehnt sich nach Farben und Licht. Die Weihnachtszeit mit ihren Lichtern ist noch nicht angebrochen und es fühlt sich nach Zwischenzeit an.
Für viele Menschen ist es jedoch nicht nur Zwischenzeit, sondern auch Wüstenzeit.
In Deutschland ist es die kalte Jahreszeit – auch in der Wüste kann es eisig werden.
Gebet – Gottes Fingerzeig auf dem Weg
Jesus, lass mich entdecken, wer du bist und wie du mir begegnen willst.
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