Weg in die Freiheit
Deborah Heinrich
3. Dezember 2025
Daniela:
Deborah Heinrich hat mir dieses Jahr bei Instagram zugewunken. Seitdem hatte ich ihr Bild „Flaggentanz“ in meinem Kopf gespeichert und gedacht, dass es für mich wunderbar viel Freiheit ausdrückt.
Wenn du ihr ein wenig zuhörst, was ihr in ihrem Leben widerfahren ist, so ist es umso erstaunlicher, was sie nun malerisch auszudrücken vermag…
Deborah Heinrich:
Ich erlebte mein Leben lang Missbrauch.
Sowohl geistlich als auch sexuell.
Diese Last trug ich ständig mit mir.
Ich merkte, das sich etwas ändern muss
Meine Seele schrie.
Mein Herz war schwer.
Eines Tages sagte der heilige Geist zu mir, das es Zeit wäre zu heilen.
Oh, wie habe ich am Anfang gekämpft. Da ich einfach nur von Angst geprägt war.
Aber ich habe verstanden – ich muss mich fallen lassen.
Ich darf aufhören, zu funktionieren.
Und dann entschied ich mich dazu, mich in Gottes Hände zu begeben.
Mich in seine Arme fallen zu lassen.
Es fühlte sich so an, als würde man den ersten Schritt wagen, um aus einem Flugzeug zu springen und somit die
Angst zu überwinden.
Ich überwand die größte Angst die ich hatte.
Und ließ mich fallen.
Was daraufhin geschah, war etwas, woran ich nie gedacht hatte, dass es mir mal passieren würde.
Ich heilte.
Langsam aber ich heilte. Stück für Stück.
Ich lernte mich selber kennen. Und wurde zu der Frau, die Gott ursprünglich geplant hatte.
In dieser Zeit der Transformation, haben Menschen mich verlassen. Menschen, die den wichtigsten Platz in
meinem Herzen hatten.
Aber diesen Platz hat Jesus eingenommen.
Ich wurde verstoßen aber Gott hat mich aufgenommen.
Er hat mir ganz unmissverständlich zu verstehen gegeben, das ich SEIN Kind bin.
Aber es kamen auch Menschen In mein Leben, durch sie zeigte Jesus mir, wie es ist eine Familie zu haben. Wie
man einfach sein durfte.
Diese Gemeinde wurde für mich ein zu Hause.
Ein Ort, an dem ich einfach sein durfte.
Ich lernte zu leben, zu atmen und verstand immer mehr, das seine Liebe zu mir niemals aufhört.
Ich muss bei ihm nicht funktionieren
Ich darf bei ihm einfach sein.
Es war eine Zeit der Erkenntnis und Offenbarungen.
Ich durfte schwach sein, aber ER hat mich mit seiner Kraft durchgetragen.
Ich lernte zu vertrauen und mich mit seinen Augen zu sehen.
Es gab natürlich auch Situationen, da dachte ich ich oft: „Herr Ich kann nicht mehr. „
Aber ich hörte jedes Mal seine leise Stimme die sagte : „Doch du kannst. Weil ich dir helfen werde. Weil ich bei dir bin.“
In dieser Zeit halfen mir Vor allem das Malen und der Lobpreis meine Gefühle auszudrücken
Und Gott alles hinzugeben.
Denn oft waren meine Gedanken durcheinander.
Dann fing ich an im Gottesdienst zu malen.
Und auch wenn ich mal kein Feedback bekommen habe, wurde die meiste Zeit ich selber vom heiligen Geist berührt
Und mit jedem Pinselstrich wurde ein Stück meiner Seele gesund.
Trotz der ganzen Verletzungen durch den Missbrauch zeigte mir Gott, wie sehr er mich liebt, aber wie sehr er
auch jeden einzelnen liebt.
Und er mit meiner Kunst die Herzen berühren möchte. Ihnen zeigen möchte, was in der geistlichen Welt
geschieht, wenn wir ihn anbeten. Die Angst vor Menschen Veränderte sich und wurde immer mehr zur
Leidenschaft
Und Liebe.
Weil ich sie immer mehr mit Gottes Augen sehen darf.
Und vor allem aber auch mich selber mit seinen Augen sehen darf.
Mehr Glauben leben?
Was diesen Advent anders war
Falls du regelmäßig diesen Blog liest, wirst du von Anne Geverts Adventsstudie erfahren haben. Tatsächlich habe ich mir diese vorgeknöpft.
Wüstenzeiten
Der November ist da und meist genauso trüb wie die Jahre zuvor. Nur noch wenige Blätter leuchten gelb und die Seele sehnt sich nach Farben und Licht. Die Weihnachtszeit mit ihren Lichtern ist noch nicht angebrochen und es fühlt sich nach Zwischenzeit an.
Für viele Menschen ist es jedoch nicht nur Zwischenzeit, sondern auch Wüstenzeit.
In Deutschland ist es die kalte Jahreszeit – auch in der Wüste kann es eisig werden.
Gebet – Gottes Fingerzeig auf dem Weg
Jesus, lass mich entdecken, wer du bist und wie du mir begegnen willst.
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