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Die stärkste Waffe gegen Angst

Daniela Irle

14. Februar 2022

Es ist März 2020.
Ich nehme meine beiden Mädchen an die Hand,
schicke die Jungen auf Rädern vor und mache mich auf den Weg zum nahegelegenen Schilffeld den Hügel hinauf.

Mit Frieda diskutiere ich – sie findet den Anstieg sooo anstrengend.
Ich finde den Anstieg mit ihr auch anstrengend, doch unvergleichlich mehr die Verunsicherung und Ungewissheit, die sich lähmend über unser Land gelegt hat.
Ich denke an die Einkäufe, die ich nur noch ungern verrichte.
Die Atmosphäre voller Angst um mich herum ist schwer auszuhalten.

Während die Gedanken kreisen, fange ich an zu beten. Ich spreche aus, dass Gott größer als alles ist. Ich beginne zu singen – irgendwie auf Englisch. Nach und nach formt sich ein Refrain:

God, you’re bigger
God, you‘re higher
God, you are in control.

And I fear not.
Cause you hold everything
in your hand.

Ich summe und singe – der Weg wird leichter. Die Gedanken verändern sich.
Mein Glaube wird gestärkt: Gott ist da und hat den Überblick.
Meine Sorgen werden kleiner – seine Allmacht wird mir neu bewusst.

Worship – Anbetung ist ein Geheimnis, das sich immer wieder neu in der Ausübung lüftet.
Ich singe und spreche Gott zu, wer er ist, und mein Denken verändert sich.

Die Perspektive wechselt. Mein Problem wird aus anderer Sicht beleuchtet und manchmal wird es direkt kleiner.
Statt Gemeinschaft mit meinem Problem weiterzuleben, entscheide ich mich für Gemeinschaft mit Gott (ein Tipp von Joyce Meyer übrigens).
Jetzt, zwei Jahre später, ist diese Entscheidung für die Gemeinschaft mit Gott mir noch viel wichtiger geworden.

Ich blicke dankbar zurück auf alle Herausforderungen, die erst so riesig aussahen und dann doch bewältigt wurden.
Dieser Erfolg ermutigt weiter vorwärtszugehen im Vertrauen auf einen großen Gott.

Was war deine letzte Hürde, auf die du nun eine andere Perspektive hast?

Das ganze Lied aus dem März 2020 kannst du hier hören.

Wenn du mehr zum Thema Worship und Gemeinschaft mit Gott wissen möchtest,
so ist dieser Gottesdienst/ diese Predigt sehr empfehlenswert:

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Aus Pia sprudeln Begeisterung und ganz viel Energie für ihre Herzensthemen.
Wie ist sie dazu gekommen und was hat sie veranlasst, sich auf neue Wege zu begeben?
Angefangen hat alles mit einer Geburt – oder auch zweien.
(Achtung, der Text enthält Elemente eines dramatisch verlaufenen Geburtsvorgangs.)

Durch Kunst Räume öffnen – ein Interview mit Christina Muth-Wendler

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Abstrakte Werke sagen nicht, was zu denken ist – aber sie rufen etwas hervor. Wer sich darauf einlässt, spürt oft sehr deutlich, was das Bild in ihm zum Klingen bringt. Nicht selten braucht es nur die richtigen Fragen oder ein wenig Begleitung, um diese Resonanz greifbar zu machen. Jeder erkennt darin etwas Eigenes, etwas Echtes. Und genau darin liegt für mich die Kraft dieser Kunstform: Sie ist frei – und zugleich sehr klar.

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