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Gebet für Frieden

Daniela Irle

26. Februar 2022

Ann Voskamp schreibt in diesen Tagen:

„PRAYER ISN’T THE
LEAST WE CAN DO.
PRAYER ISN’T
ALL WE CAN DO
PRAYER IS, ULTIMATELY,
THE MOST WE CAN DO.”

Herztöne.-Lauschen-auf-den-Klang-des-Leben
© Foto: Daniela Irle

Und so lade ich ein, zu beten. Ich habe um Worte gerungen.
Vielleicht hast du mehr, vielleicht auch bessere. Vielleicht auch keine.
Dann darfst du meine nehmen.

Vater,

ich suche nach Worten.
Wir haben mit Frieden gerechnet und nicht mit Krieg.
Jetzt stehen wir unter Schock.

Ich frage mich, was als Nächstes passiert und wie den Menschen geholfen werden kann.
Ich frage mich aber auch, was es mit uns macht.

So komme ich mit allen meinen Gedanken, Ängsten und Sorgen zu dir.
Du hast schon so viel Schlimmes gesehen. Und immer warst du da.
Ich weiß nicht, wie du das Leid mitansehen kannst.
Bestimmt bist du nicht überrascht – und doch wahrscheinlich tränenübersät.
Denn so kenne ich dich – wenn ich leide, leidest du mit.

Ich bitte dich, bereite dem Leiden ein Ende.
Bewahre die Menschen vor dem Bösen.
Verändere das Herz der Mächtigen, die nur sich selbst sehen.
Verändere das Herz der Ausführenden, damit sie dir mehr gehorchen als den Machthabern.

Beschütze die, die frieren, hungrig sind und die eine neue Bleibe suchen.
Heile, die verletzt wurden und um ihr Leben kämpfen.
Tröste die, die Entsetzliches mitansehen mussten und müssen. Heile ihre Herzen.
Lass die Menschen dich als Zufluchtsort, Tröster und Heiland erleben.

Du bist doch der, der Wunder tut. Du hast sie getan und ich erwarte sie auch heute.
Du bist der, der Flüchtende aus dem Wasser gezogen hat.
Du bist der, der Menschen eine neue Heimat geschenkt hat.
Du bist doch der, der voller Liebe und Erbarmen bist.

Ich vertraue dir.

Mehr Glauben leben?

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Kennst du dieses Gefühl, alles tragen zu müssen?
Für alle da zu sein, Erwartungen zu erfüllen, stark zu bleiben – und doch spürst du tief in dir diese Hilflosigkeit: Wie soll ich das schaffen?

Was diesen Advent anders war

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Falls du regelmäßig diesen Blog liest, wirst du von Anne Geverts Adventsstudie erfahren haben. Tatsächlich habe ich mir diese vorgeknöpft.

Wüstenzeiten

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Der November ist da und meist genauso trüb wie die Jahre zuvor. Nur noch wenige Blätter leuchten gelb und die Seele sehnt sich nach Farben und Licht. Die Weihnachtszeit mit ihren Lichtern ist noch nicht angebrochen und es fühlt sich nach Zwischenzeit an.
Für viele Menschen ist es jedoch nicht nur Zwischenzeit, sondern auch Wüstenzeit.
In Deutschland ist es die kalte Jahreszeit – auch in der Wüste kann es eisig werden.

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