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Überraschungen…

Daniela Irle

24. März 2023

Ich mag keine Überraschungen. Zum Beispiel Schnee im März. Oder Notdienst im Kindergarten. Oder erst Recht keinen Streik bei Bus und Bahn.

Wirklich. Keine Überraschungen – habe ich zumindest lange gesagt.
Und habe hier ja mit anderem Titel auch schon einmal etwas dazu geschrieben.
Oft ist es auch noch immer so und nur wieder anders.

 

Zum Beispiel:
Meine Jüngste mag kein Rosa und kein Lila mehr. Bis vor kurzem sollte der Schulranzen unbedingt!!! Und nur!!! Lila sein. Zum Glück hatten wir ihrem Drängeln nicht nachgegeben und den Ranzen nicht ein Jahr vor der Einschulung gekauft.

Denn: Jetzt muss er blau sein. Ist er auch. Sie hat ihn zum Geburtstag bekommen und spielt jetzt mit ihrer älteren Schwester Schule. In blau.

Ob sie später in der Schule auch öfter mal blau macht, wird sich zeigen… Da wünsche ich mir auch keine Überraschungen.

Jedenfalls fände ich es großartig, wenn sie nicht wie ihre älteren Geschwister als Überraschung vom Schulweg Dinge vom Sperrmüll mitbringt.

Einmal wollten mich meine Eltern überraschen. Sie sind von weither angereist, waren unterwegs und standen unangekündigt vor meiner Tür. Leider war ich nicht zu Hause. Sondern beim Kinderarzt.

Auch mein Mann hatte es einmal in unserer Anfangszeit besonders gut gemeint. Und hat mir eine Wochenendreise nach Spanien geschenkt. Das macht er jetzt nicht mehr…

Ich stelle mich gern auf Kommendes ein.

Unter anderem mag ich nicht, wenn sich Geschmäcker verändern. Ich koche und… Tata… „Mama, ich mag keine Pilze.“

„Wie bitte? Hast du nicht neulich ins Freundebuch eingetragen, dass dein Lieblingsessen Reis mit Pilzsauce ist?“

Übrigens bin ich meist auch nicht erfreut, wenn Besucher zu früh vor meiner Tür stehen. 😉

Mir erscheint, als ob meine Kinder ähnliche Tendenzen haben wie ich. Vor ein paar Monaten wagte ich es und packte meiner Kleinen Blaubeeren zusätzlich für den Kindergarten ein. Unberührt brachte sie sie zurück. „Ich mag keine Überraschungen bei Essen.“

Und als ich neulich kurz überlegte, doch aus Zeitgründen keine Pizza mittags zu backen, hat mich zum Glück irgendetwas davon abgehalten, die Pläne zu ändern und somit war die Stimmung am Mittag gerettet. Und überraschenderweise fanden sie den Teig, der etwas anders zubereitet war, sehr lecker. Eine gute Überraschung. Ein bisschen geht doch.

Neulich habe ich sogar etwas ganz Abgedrehtes gemacht. Und ehrlich – das habe ich vorher auch noch nicht ausprobiert. Ich kaufte runtergesetzte Adventskalender im neuen Jahr, auf denen Hasen abgebildet waren. (Sie wären ja sonst eh im Müll gelandet, also war es sogar sehr nachhaltig…. )

Meine Kinder bekamen sie nun überraschend überreicht als Osterkalender. Da Weihnachten und Ostern ja fest zusammengehören, hatte ich mit dem Wunsch „Frohe Weihnachten!“ auf der Vorderseite kein Problem. Süßigkeiten wollen sie übrigens gerade eh nicht fasten…
Ich war zufrieden, denn selbst meinem größten Gourmet der Kinderschar schmeckt die Schokolade. (Ungleich seinem echten Adventskalender, der ein Vielfaches mehr gekostet hatte und zumindest dem Namen nach deutlich hochwertiger war.) Meine Jüngste dürfte auch die Farbe angesprochen haben: blau. 
Ich werde so etwas trotzdem nicht wieder tun, denn dann fliegen die Kalender überall rum…

Und ja, ich habe mich auch gefreut, als ich neulich überraschend ein Päckchen mit einem neuen Buch geschenkt bekam. Und über die unverhofften Blumen auch.

Ach, und das E-Piano, das die Schule meiner Jungs aussortiert hat und bei uns gelandet ist, funktioniert erstaunlich gut. Vor allem mit Kopfhörern. Das ist mein absolutes Glück, da inzwischen alle Kinder den Flohwalzer beherrschen…

Kommt eben doch drauf an, um was für eine Überraschung es sich handelt. Oder?
Was für Überraschungen dürfen es bei dir sein?

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