Startseite » Von der Angst zu kurz zu kommen oder Zahnwechsel

Von der Angst zu kurz zu kommen oder Zahnwechsel

 

 

Daniela Irle

19. Oktober 2024

 

Also, unsere Kinder halten uns auf jeden Fall ab und zu für „die gemeinsten und ungerechtesten“ Eltern und finden, dass wir sie in Bezug auf Medien und Süßkram definitiv zu kurz halten.

Von der Angst zu kurz zu kommen oder Zahnwechsel

In einigen Fällen gibt es auch das Gegenteil: „Ich bin so satt“, heißt es dann und wir können schauen, was wir mit den ganzen Resten auf dem Tisch machen. Zugegeben – das sind dann keine Süßigkeiten, die übrig bleiben.

Bei einer Freundin mit drei Geschwistern wurden früher im Kühlschrank die Joghurtbecher beschriftet, damit sie nicht unkontrolliert verschwanden. Soweit ist es bei uns zum Glück nicht, dafür werden die Süßigkeiten ab und zu versteckt.

Was alle Kinder freiwillig und mit Stolz loslassen sind ihre Milchzähne – und dass ganz ohne Zahnfee.

Hatte ich früher schon mal augenzwinkernd gesagt, dass es Zeiträume gibt, in denen alle Kinder gleichzeitig zahnen – da hatte ich mir nicht erträumt, dass dazu noch ein Hundchen kommen würde:  Ein gar nicht mehr so kleines Hundebaby mit Zahnschmerzen. Bei ihm muss ich schnell sein, wenn ich eins der Zähnchen ergattern möchte. Letzte Woche fiel mir einer der Backenzähne entgegen, den ich mir schnell geschnappt habe.

„Das ist meins – das gebe ich nicht her“, hat er wohl gedacht. Artig habe ich ihm dafür ein wenig Futter aus der Hand angeboten.

Nun liegen die gesammelten Zähnchen wie Siegestrophäen da und warten, was mit ihnen geschehen soll.

Im Gegensatz zu uns Menschen hat das Hundchen meist nicht so richtig Angst, dass ihm etwas weggenommen werden könnte… außer es hat sich heimlich etwas geschnappt. Dann ist es damit sicher versteckt in seiner Box und nicht im Körbchen zu finden.

Wenn es ums Futter geht, versteht das Welpenkind jedoch keinen Spaß. Inzwischen wird er von jedem Geraschel angezogen. Jede Tätigkeit in der Küche wird aufmerksam beäugt. Schnell setzt er sich mit aufforderndem Blick davor und wartet, ob es nicht doch vielleicht für ihn sein könnte – unabhängig davon, wann er zuletzt gefüttert wurde. Und wenn das Futter dann vor ihm steht, stürzt er sich darauf, als ob hinter ihm ein ganzer Wurf warten würde, mit dem er teilen muss.

Dabei hat ihm wirklich noch nie einer von uns sein Futter streitig gemacht. 😉

Ab und zu macht sich unser jüngstes Kind ein wenig über uns lustig, wenn sie etwas in der Küche haben möchte und sich brav auf ihren Stuhl gesetzt hat. „Kann ich jetzt die Schokolade haben? Ich mache auch schon Sitz“, heißt es dann.

Mehr Alltagstrubel?

Mutig sein

Mutig sein

Manchmal ist die mutigste Tat, etwas NICHT zu machen.
Ich liebe schon viele Jahre das Bilderbuch „Mutig, mutig“ von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer, indem sich ein paar Tiere zu mutigen Taten auffordern. So findet der Frosch ein Blatt zu fressen mutig, die Schnecke dagegen köstlich. Sie wagt sich dafür aus ihrem Haus heraus, herum und wieder hinein.
Der kecke Spatz am Ende verwirrt im ersten Moment die Freunde, indem er sagt, er mache nicht mit. Doch schließlich wird er als der Mutigste bejubelt.

Schnell, schnell – der Schritt zu viel

Schnell, schnell – der Schritt zu viel

Tap, tap – und zack. Das war der falsche Schritt.
Es war ein recht normaler Mittwochabend, eilig wollte ich eine meiner Töchter von einer Veranstaltung abholen. Schnell die die Treppe runter, dann zum Auto.
Dazu kam es jedoch nicht.

Dein Draht zu mir:

So erhältst du einmal pro Monat die Neuigkeiten: