Von Festen und Feierlichkeiten
Daniela Irle
28. Mai 2024
Es ist immer wieder etwas Besonderes an Weihnachten, bei einer Trauung, Konfirmation, Taufe,… als ganze Familie dabei zu sein. Freunde und Familienmitglieder wiederzusehen, neue Bekanntschaften zu schließen, die Atmosphäre der Freude, Dankbarkeit und des Zusammenseins zu spüren.
Wenn der Weg dorthin mit Kindern manchmal nicht so holprig wäre.
Im ehrlichen Austausch mit anderen wird oftmals deutlich, dass es anderen Familien nicht anders geht.
Im besten Fall plant man Wochen vorher, checkt Schuhe und Klamotten, organisiert Karten und Geschenk oder eventuelle Beiträge. Für die einen ist das Wiedersehen mit lieben Menschen das Wichtigste, das ein oder andere Kind malt sich schon das Buffet in leuchtenden Farben aus.
Meist ist ein Großteil aufgeregt, das Packen ähnlich stressig wie vor dem Urlaub und die Eltern schweißgebadet, wenn sie endlich im Auto mit der Meute sitzen.
Man fragt sich, was die anderen denn so angezogen haben und schaut schnell, ob die Haarbürste auch wirklich dabei ist, weil sich eins der Mädchen partout nicht zu Hause frisieren lassen wollte.
Bei langen Strecken muss die Kledasche von allen greifbar und faltenfrei transportiert werden.
Egal, wie gut wir vorher geplant haben – meist gab es doch ein paar brenzlige Situationen, über die wir meist erst später erst lachen konnten.
Hier ein kleiner Einblick in unsere Best-of-Erlebnisse:
Am Tag vor der Abreise ist kein passendes Hemd von Junge 1 auffindbar. Mutter organisiert von einer Freundin vor Ort leihweise eins in passender Größe. Kaum wieder zu Hause, taucht Junge 1 mit einem neu verpackten Hemd aus irgendeiner Schranktiefe in passender Größe auf. Doppelt hält besser…
Stau und Regen auf langer Hinfahrt. Eilende Umkleide bei überdachter Bushaltestelle.
Bei Ankunft ist das gemütliche Ankommen aller anderen Gäste beendet und wir schaffen es geradeso pünktlich zur Seitentür- die allerdings genau zum andächtig und gerührt wartenden Bräutigam führt, an dem wir uns peinlich berührt schnell vorbeistehlen müssen.
Kind 4 weigert sich, sich bei Ankunft umkleiden zu lassen. Tobsuchtsanfall um Jeans, Turnschuhe und Schlabbershirt. Vater schafft es, Kind mit Kleid, Strumpfhose und türkisen Turnschuhen zur Feier zu bringen.
Während der festlichen Beiträge einer Feier lauscht ein kleiner Junge stehend auf dem Schoß seines Vaters. Der klassische Gesang scheint ihm nicht zu behagen. Laut und vernehmlich hört man ihn sagen. „Aus!“
Die Schwester der Mutter heiratet. Beide Mädchen sollen Blumenstreuen. In der Nacht vor der Feier beginnt Mädchen 2 zu brechen… Was tun??
Das Kleid der Mutter aus dem ausgewählten geschneiderten Stoff für die besondere Hochzeit liegt tagelang bereit. Mutter passt zum Glück auch noch rein. Am Morgen vor der Abfahrt lässt sich der Reißverschluss plötzlich nicht mehr bewegen.
Weihnachten vier Stunden nordwärts. Kind 1 wird krank. Nach langem Hin- und Her: Wir fahren trotzdem. Nach ca. 2 Stunden Fahrt die Feststellung: Die Kiste mit ALLEN Geschenken ist daheim geblieben.
…
Vor jeder Feier steigen diese Erlebnisse als Erfahrungswert ins Bewusstsein und fieberhaft wird versucht, falls möglich den gleichen Fehler nicht noch einmal zu begehen – nur um festzustellen, dass sich manche Ereignisse jeglicher Kontrolle entziehen …
Im Grunde ist schließlich immer die Hauptsache, dass man heile mit allen ankommt und dabei sein kann. Wenn mir das einmal gelingt, dann steht der Entspannung vor der nächsten Fahrt und für die nächste Feier nichts mehr im Weg 😉.
Mehr Alltagstrubel?
Mütterreise
Vor ein paar Tagen durfte ich mich zu meiner Freundin Sonja und ihrem neugeborenen Mädchen setzen. Ein neues Leben – wundersam, perfekt gestaltet. Ein außergewöhnliches Geschenk für den November mit lebenslanger Verbindung.
Während ich von der Geburt und allen kleinen und großen Wundern erfuhr, konnte ich mit ihr in den Kreißsaal reisen und vor meinen inneren Augen sehen, was sie mir beschrieb und so Anteil an ihrem Erleben haben.
Es ist so besonders, weil meine erste Reiseetappe als Mama auch in einem November vor sechzehn Jahren mit einem kleinen Baby begann.
Auto fahren
Erinnerungen kommen hoch. An die ersten Wochen mit unserem Erstgeborenen, die ersten Wochen mit den anderen Kindern. Autofahren, Stillen, unterwegs wickeln. Was tun, wenn es auf einmal Minus 10 Grad sind…
Wasser- und Gartenfreuden
In unserem Garten ist diesen Sommer richtig was los. Erinnerungen an vergangene Wasserfreuden werden wach und ein großes Ereignis findet im Pool statt.
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