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Was diesen Advent anders war…

Daniela Irle

18. Dezember 2025

Falls du regelmäßig diesen Blog liest, wirst du von Anne Geverts Adventsstudie erfahren haben. Tatsächlich habe ich mir diese vorgeknöpft. Ich fühlte mich gespannt, aber auch nicht übermäßig erwartungsvoll. Etwas skeptisch war ich, mich jeweils mit nur einem oder zwei Versen aus der Bibel auseinanderzusetzen und auch wie es wäre, dem Vater täglich „einen Brief“ zu schreiben.
Aufrichtiger Weise muss ich sagen, dass ich immer weniger Hemmungen hatte mit Jesus zu sprechen als mit dem Vater persönlich.
Was jedoch seit dem ersten Tag beim Bearbeiten der Adventsstudie geschieht, verblüfft, überrascht und berührt mich gleichermaßen.

Was diesen Advent anders war...

Es beginnt mit dem Aufschlagen der Seiten des Büchleins: Wenig Zeichen, wenig Worte, viel Platz.
Das hilft meinem Kopf ruhiger zu werden und mich auf die einzelnen Buchstaben und Worte zu fokussieren.
Wenn ich die Bibel dann aufschlage, wird mir zum einen der Kontext der einzelnen Verse viel bewusster. Manche Worte springen mich direkt an, als hätte ich sie zum ersten Mal wirklich wahrgenommen und gehört.
Doch was mich richtig tief bewegt, ist die Tatsache, dass ich über die Auseinandersetzung mit Jesus in der unglaublichen Vielfalt in einer Person, mehr Zugang zum Vaterherzen bekomme.
Jesus, der geliebte Sohn. Jesus, das lebendige Wort Gottes, Jesus, das Lamm, Jesus, …
Vermutlich musst du es selbst einmal ausprobieren, um erahnen zu können, was dann möglich wird.
Um zu spüren, wie viel Freude, der Vater an seinem Sohn hat, wie viel Liebe er zu dir haben muss, dass er seinen Sohn für dich in die Kälte dieser Welt schickt.

Um wahrzunehmen, dass du dem guten Hirten so wichtig bist, dass er dich beschützt, dich begleitet und dorthin führt, wo du alles bekommst, was du benötigst.

Und dabei zu erfahren: Jesus ist wirklich der Weg zum Vater.
Alles an und in ihm verweist auf IHN, seine Vollkommenheit und Liebe.

Du glaubst mir nicht?

Probiere es doch einmal aus. Ob mit oder ohne Adventsstudie.
Meditiere über den Namen Jesu.

Übrigens hat Anne Gevert noch ein paar Exemplare übrig.
Man könnte ja auch mal etwas anders machen. Einen Sticker über Adventsstudie kleben und es zu einem Neujahresstart machen.
Am 1.1. ist man eh zu müde. 😉 Wenn man also mit ein paar Tagen Verzug startet, kommt man wunderbar mit den 25 Impulsen durch den Januar und hat die Chance, verändert ins neue Jahr zu starten.
Also, wie wäre es?

Mehr Erinnern und Bewahren?

Wertvoll – Sarahs Weg mit Jesus

Wertvoll – Sarahs Weg mit Jesus

Sarah ist mit Jesus auf einem inspirierenden und spannenden Weg, zu dem ich ihr ein paar Fragen gestellt habe. Sie nimmt uns mit hinein in die Tiefen, die sie erlebt hat und berichtet, wie sie Schritte bergauf gehen konnte.

Ursula dagegen war so ruhig im Gespräch auch mit der deutschen Botschaft und dem Regierungspräsidium in Deutschland, dass sämtliche Zuhörer am Telefon staunten. Sie hatte von Gott die für sie nötigen Zusagen und somit Zuversicht erhalten.
Gemeinsam mit ihrer Tochter bestanden sie darauf, dass sie Hilfe nur annehmen würden, wenn auf jede Form der Gewaltanwendung verzichtet werden würde.

 

Bei Gottfried ließ sich der Boss persönlich zu einem Gespräch mit ihm herab. Zunächst marterte er ihn mit Fragen nach Ursula und ob er sie liebe und nicht gerne hier bei sich haben wollte. Doch als der deutsche Gefangene ihm versicherte, dass er sein und das Leben seiner Frau in Gottes Hand wisse, wollte er doch mehr erfahren und selbst eine Geschichte hören.
Ohne groß nachzudenken, sprudelte aus Gottfried die Geschichte aus dem alten Testament von David, seinem Ehebruch mit der Frau Batseba, dem Mord an ihrem Mann und seinen Lügen heraus.
Als er an die Stelle kam, wo David vom Propheten Nathan zur Rede gestellt wurde, zeigte sein Finger auf den Boss persönlich, als er die Anklage zitierte: „Du bist der Mann!“

Alles verstummte entsetzt.  
Doch kein Wutausbruch, keine Gewalt folgten. Sondern weiteres Interesse und Nachfragen.

Schließlich wurde das Lager geräumt und Gottfried wieder auf einen kleinen LKW verladen.
Weiter unten im Tal wurde weiterverhandelt und diskutiert. Erst sollte Ursula ganz allein kommen, was Gottfried zu verhindern suchte.
Schließlich erhielt diese die Erlaubnis im Auto eines Freundes gemeinsam mit diesem zum Treffpunkt zu fahren.
Einmal, zweimal fuhren sie in der Dämmerung die beschriebene Strecke entlang.
Von Gottfried keine Spur.
Als die Übergabezeit längst verstrichen und es stockdunkel geworden war, stellten die Verbrecher ein Ultimatum und erlaubten dem Entführten schließlich sich mit einem Zweig und einem Stück Karton allein an die Straße zu stellen. Der hatte immer wieder gebetet: Herr, stärke meine Nerven und meinen Glauben.“
Ein Auto nach dem anderen rauschte vorbei, bis zuletzt ein Wagen hielt.
Das abgesprochene Kennzeichen fehlte, doch Gottfried konnte die Stimmen zuordnen.
Endlich konnte er seine Ursula tränenüberströmt in die Arme schließen.

Gottes Zusage war eingetroffen: „Der Gefangene wird eilends losgegeben, dass er nicht sterbe und begraben werde“*.

Ich muss gestehen, dass ich eine solche Form von Krimi doch ganz spannend finde.
Natürlich auch, weil es gut ausgegangen ist, aber vor allem, weil Gottes Liebesspur überall zu finden ist.
So sind nun meine geblümten Tassen mit noch weiteren Erinnerungen behaftet und rufen mir die Treue und Verlässlichkeit Gottes umso mehr ins Gedächtnis.

 

*(https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja51LUTH., gefunden am 23.10.2023, 17:05h)

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