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Gekrönt

Daniela Irle

12. Mai 2023

Völlig unverhofft erhielt ich am ersten Samstag im Mai Einblick in die Krönungszeremonie des neuen Königs und der neuen Königin des vereinten Königreichs Großbritannien.
Unverhofft, weil ich gerade auf einer Hochzeit gewesen war und danach das spontane Zusammentreffen meiner Familie in der Heimat feierte und in keiner Weise das Weltgeschehen vor Augen hatte.

Ein kleiner Bildschirm in der Küche meiner Mutter verschaffte mir immer wieder zwischendurch Einsicht
in die festliche Zeremonie in London.

Fasziniert beobachtete ich den Ablauf mit den Handlungen und Auftritten, kaum in der Lage
weiter beim Mittagessen zu helfen.
Die erste Farbe, die mir auch jetzt in der Erinnerung vor Augen steht, ist Gold. Eine goldene Krone, ein goldenes Zepter, der goldene Reichsapfel, ein Gold gewebter Umhang, goldene Kopfbedeckungen, goldene Ornamente überall. Bedeutungsträchtige Gewänder und Roben, Umhänge und Schleppen, Auszeichnungen.

Das ganze Handlung folgte präzisen Vorgaben mit zahlreichen Symbolen und Worten, die mich aufhorchen ließen.

So wurde direkt in der Begrüßung deutlich, dass zwar der neue König eine wichtige Rolle spielt, doch laut Vorgaben eine andere als zunächst gedacht.

„Your Majesty, as children of the kingdom of God we welcome you in the name of the King of kings.“

Und der König antwortet mit:

„In his name and after his example I come not to be served but to serve“. (Hier nachzulesen)

Seine Majestät wird von den Kindern des Königreich Gottes im Namen des Königs der Könige willkommen geheißen. Und er antwortet damit: In seinem Namen und nach seinem Vorbild, komme ich zu dienen und nicht um bedient zu werden.

Ungeachtet dessen, was wir persönlich von Charles dem III. und der Monarchie als solches halten, drücken zumindest diese Worte aus, dass laut der Ordnung der König einer höheren Macht unterstellt ist. Und zwar einer Macht, die gekommen ist, um zu dienen und nicht um bedient zu werden.

Einer Macht, die ihr Kostbarstes geschenkt hat.
Auch diese Aussage übernimmt der neue König.

„God of compassion and mercy whose Son was sent not to be served but to serve, give grace that I may find in thy service perfect freedom and in that freedom knowledge of thy truth. Grant that I may be a blessing to all thy children, of every faith an belief, that together we may discover the ways of gentleness and be led into the paths of peace; through Jesus Christ our Lord. Amen.“

Der König bezeugt mit diesen Worten einen Gott des Mitgefühls und der Barmherzigkeit, der seinen Sohn Jesus Christus sandte, nicht um bedient zu werden, sondern um zu dienen.
Er bittet um die Gnade in seinem Dienst vollkommene Freiheit und in dieser Freiheit die Erkenntnis seiner Wahrheit zu finden. Nur dadurch sieht er sich in der Lage, ein Segen für andere zu sein und wünscht sich, dass wir gemeinsam die Wege der Sanftmut und des Friedens gehen können.

Je nachdem, mit wem ich spreche, würden die meisten vermutlich nicht besonders aufhorchen,
wenn es um Jesus und seinen Dienst an uns geht. Das ist für uns schon irgendwie normal geworden.

So, wie vieles andere auch. Ist halt Jesus, oder?
Und für die meisten Christen ist das Dienen auch keine Neuigkeit. Im Gegenteil.
Manche fühlen sich schon schlecht, wenn sie mal nichts tun.

Und mal ehrlich, wer stellt sich den dienenden Jesus mit prunkvollem Gewand vor?

Haben wir ihn nicht fast alle als den Gebrochenen, den Gestorbenen mit der Dornenkrone am Kreuz vor Augen?
Als den Mann am Kreuz oder vielleicht noch den, der am Tisch mit seinen Jüngern sitzt?

Gemeinsam mit den Jüngern – nahbar – oder tot.

Was wäre,
wenn uns bewusster wäre, dass er, wie in den von König Charles III nachgesprochenen Worten, der König der Könige ist?
Was, wenn wir das wirklich glauben könnten?

An den, dem alle Macht gegeben ist.
Der, der nur für uns sein wahres Königsgewand abgelegt hat.

Der, bei dem alle unsere Farben und unser Gold farblos und wertlos erscheinen.

Der, der sich trotz allen Schimmers, aller Herrlichkeit und Schönheit nicht zu schade war,
sich in unseren Dreck hineinzuwagen und foltern zu lassen.

Was wäre, wenn mir bewusster wäre, was Jesus alles zurückgelassen hat, um Mensch zu sein.
Was wäre, wenn mir sein Heimweh verständlich wäre.
Nach dem Ort, wo es nur majestätische Schönheit, Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe gibt.

Was wäre, wenn ich dadurch mehr begreifen würde, wer ich selbst bin?

Eine Königstochter des Höchsten.

Denn so steht es in der Heiligen Schrift (die ebenfalls Teil der königlichen Zeremonie ist), der Bibel:

Alle, die an Jesus als den auferstandenen Sohn Gottes glauben, werden Teil seiner königlichen Familie. Sie dürfen sich Söhne und Töchter des Höchsten nennen.

Sag das doch mal:

Ich bin eine Tochter des Höchsten. Ich bin eine Königstochter.

Oder Ich bin ein Sohn des Höchsten. Ich bin ein Königssohn.

Was macht das mit dir?

Kannst du sehen, welches Gewand du trägst? Hast du eine Krone auf dem Kopf?

Was wäre, wenn das die tatsächliche Realität wäre?
Und du dir deiner Schönheit und deiner Pracht gar nicht bewusst wärst?

Was wäre, wenn du dir deiner Adeligkeit und Königlichkeit mit allen Rechten und Pflichten bewusst wärst?

Demütig mit Staunen und Ehrfurcht, wissend, wem du alles zu verdanken hast.

Was wäre, wenn dir bewusst wäre, wie reich dein Vater, der König, ist?

Und was wäre, wenn du genau wüsstest, dass du trotzdem jederzeit auf seinen Schoß kommen könntest ohne irgendwelche Angst?

Was wäre, wenn es wahr wäre:

Du, eine Tochter des Höchsten. Du, eine Königstochter.
Deren Zeit hier auf der Welt begrenzt ist, weil das echte Leben erst noch kommt.

Du, eine Tochter des Höchsten, der der König aller Könige durch sein Leben gedient hat und der für dich in seinem Reich schon alles vorbereitet. Einen Tisch, ein Hochzeitsmahl, einen völlig neuen Wohnort, ein Schloss?

Kannst du es erahnen?

Ich habe von Gott schon oft ein wenig gezeigt bekommen, wie er mich sieht.
Und doch vergesse ich es im Trubel des Alltags immer wieder.

Manchmal vergesse ich, wer ich bin.

Daher liebe ich ein Geschenk, das ich dieses Jahr geschenkt bekommen habe.

Richtig, die Kette… Königstocher.

Wenn sie dir auch gefällt, kannst du dich an Friederike Höppner wenden.

Du findest sie unter

https://ermutigungsschmuck.de/

Ein Exemplar wird von mir verlost und von Friederike verschickt. Vielen lieben Dank!

Schreibe mir bis zum 19.5.2023 eine E-Mail mit dem Betreff „Königstochter“.
Ich werde nach der Verlosung am 20.5.2023 die Gewinnerin benachrichtigen.
Es wird allerdings nur innerhalb Deutschlands verschickt.

 

Falls du dich nicht noch nicht in dem Wort Königstochter wiederfinden kannst, es aber gerne ändern würdest, habe ich hier ein Gebet für dich.

Mehr Erinnern und Bewahren?

Wertvoll – Sarahs Weg mit Jesus

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Sarah ist mit Jesus auf einem inspirierenden und spannenden Weg, zu dem ich ihr ein paar Fragen gestellt habe. Sie nimmt uns mit hinein in die Tiefen, die sie erlebt hat und berichtet, wie sie Schritte bergauf gehen konnte.

Ursula dagegen war so ruhig im Gespräch auch mit der deutschen Botschaft und dem Regierungspräsidium in Deutschland, dass sämtliche Zuhörer am Telefon staunten. Sie hatte von Gott die für sie nötigen Zusagen und somit Zuversicht erhalten.
Gemeinsam mit ihrer Tochter bestanden sie darauf, dass sie Hilfe nur annehmen würden, wenn auf jede Form der Gewaltanwendung verzichtet werden würde.

 

Bei Gottfried ließ sich der Boss persönlich zu einem Gespräch mit ihm herab. Zunächst marterte er ihn mit Fragen nach Ursula und ob er sie liebe und nicht gerne hier bei sich haben wollte. Doch als der deutsche Gefangene ihm versicherte, dass er sein und das Leben seiner Frau in Gottes Hand wisse, wollte er doch mehr erfahren und selbst eine Geschichte hören.
Ohne groß nachzudenken, sprudelte aus Gottfried die Geschichte aus dem alten Testament von David, seinem Ehebruch mit der Frau Batseba, dem Mord an ihrem Mann und seinen Lügen heraus.
Als er an die Stelle kam, wo David vom Propheten Nathan zur Rede gestellt wurde, zeigte sein Finger auf den Boss persönlich, als er die Anklage zitierte: „Du bist der Mann!“

Alles verstummte entsetzt.  
Doch kein Wutausbruch, keine Gewalt folgten. Sondern weiteres Interesse und Nachfragen.

Schließlich wurde das Lager geräumt und Gottfried wieder auf einen kleinen LKW verladen.
Weiter unten im Tal wurde weiterverhandelt und diskutiert. Erst sollte Ursula ganz allein kommen, was Gottfried zu verhindern suchte.
Schließlich erhielt diese die Erlaubnis im Auto eines Freundes gemeinsam mit diesem zum Treffpunkt zu fahren.
Einmal, zweimal fuhren sie in der Dämmerung die beschriebene Strecke entlang.
Von Gottfried keine Spur.
Als die Übergabezeit längst verstrichen und es stockdunkel geworden war, stellten die Verbrecher ein Ultimatum und erlaubten dem Entführten schließlich sich mit einem Zweig und einem Stück Karton allein an die Straße zu stellen. Der hatte immer wieder gebetet: Herr, stärke meine Nerven und meinen Glauben.“
Ein Auto nach dem anderen rauschte vorbei, bis zuletzt ein Wagen hielt.
Das abgesprochene Kennzeichen fehlte, doch Gottfried konnte die Stimmen zuordnen.
Endlich konnte er seine Ursula tränenüberströmt in die Arme schließen.

Gottes Zusage war eingetroffen: „Der Gefangene wird eilends losgegeben, dass er nicht sterbe und begraben werde“*.

Ich muss gestehen, dass ich eine solche Form von Krimi doch ganz spannend finde.
Natürlich auch, weil es gut ausgegangen ist, aber vor allem, weil Gottes Liebesspur überall zu finden ist.
So sind nun meine geblümten Tassen mit noch weiteren Erinnerungen behaftet und rufen mir die Treue und Verlässlichkeit Gottes umso mehr ins Gedächtnis.

 

*(https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja51LUTH., gefunden am 23.10.2023, 17:05h)

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