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Alltagstrubel

Leben, wie es wirklich ist. Mit Kindern und viel Trubel.
Aufmerksam

Aufmerksam

Wir hätten es eigentlich wissen sollen:
Shelties sind Hütehunde. Und ja… sie sind auch sehr kommunikativ. Warum wundert oder ärgert es mich also eigentlich manchmal, wenn er furchtbaren Alarm schlägt, sobald ein großer Traktor unser Haus passiert oder ihm irgendetwas bemerkenswert erscheint?
Er zeigt doch nur, dass er alles mitbekommt.

Mutig sein

Mutig sein

Manchmal ist die mutigste Tat, etwas NICHT zu machen.
Ich liebe schon viele Jahre das Bilderbuch „Mutig, mutig“ von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer, indem sich ein paar Tiere zu mutigen Taten auffordern. So findet der Frosch ein Blatt zu fressen mutig, die Schnecke dagegen köstlich. Sie wagt sich dafür aus ihrem Haus heraus, herum und wieder hinein.
Der kecke Spatz am Ende verwirrt im ersten Moment die Freunde, indem er sagt, er mache nicht mit. Doch schließlich wird er als der Mutigste bejubelt.

Schnell, schnell – der Schritt zu viel

Schnell, schnell – der Schritt zu viel

Tap, tap – und zack. Das war der falsche Schritt.
Es war ein recht normaler Mittwochabend, eilig wollte ich eine meiner Töchter von einer Veranstaltung abholen. Schnell die die Treppe runter, dann zum Auto.
Dazu kam es jedoch nicht.

Zwischenzeit

Zwischenzeit

Zwischenzeit    Der Januar fühlt sich so richtig nach Zwischenzeit an. Etwas zwischen den Welten. Das neue Jahr hat zwar begonnen, doch die letzten Weihnachtssterne hängen noch und erinnern an das, was wir auch aus dem letzten Jahr noch ins...

Mütterreise

Mütterreise

Vor ein paar Tagen durfte ich mich zu meiner Freundin Sonja und ihrem neugeborenen Mädchen setzen. Ein neues Leben – wundersam, perfekt gestaltet. Ein außergewöhnliches Geschenk für den November mit lebenslanger Verbindung.
Während ich von der Geburt und allen kleinen und großen Wundern erfuhr, konnte ich mit ihr in den Kreißsaal reisen und vor meinen inneren Augen sehen, was sie mir beschrieb und so Anteil an ihrem Erleben haben.

Es ist so besonders, weil meine erste Reiseetappe als Mama auch in einem November vor sechzehn Jahren mit einem kleinen Baby begann.

Auto fahren

Auto fahren

Erinnerungen kommen hoch. An die ersten Wochen mit unserem Erstgeborenen, die ersten Wochen mit den anderen Kindern. Autofahren, Stillen, unterwegs wickeln. Was tun, wenn es auf einmal Minus 10 Grad sind…

Wasser- und Gartenfreuden

Wasser- und Gartenfreuden

In unserem Garten ist diesen Sommer richtig was los. Erinnerungen an vergangene Wasserfreuden werden wach und ein großes Ereignis findet im Pool statt.

Alltagsliebe

Alltagsliebe

Ausreißen bedeutet auch zu lieben. Wenn ich alles wachsen lasse, was an sich nett und schön ist, kann sich nicht entfalten, was ich ursprünglich angelegt habe.

Tauschaktion

Tauschaktion

Unser Garten ist wie ausgewechselt. Die Kirschbäume stehen in voller Blüte, die ersten zarten Blütenblättchen an den Apfelbäumen entfalten sich zu zart-prächtigen kleinen Schönheiten. Überall leuchtet Löwenzahn und vertreibt das trübe Einerlei der letzten Winterwochen.
An den Garderoben stapeln sich Jacken und Mäntel, die darauf warten, von Sommerkleidung abgelöst zu werden. Es leben die Phasen des Übergangs hoch.

Zum Alltagstrubel:

Du bist selbst eine Mama? Herzlichen Glückwunsch – dir wird hier vieles sehr bekannt vorkommen.
Du bist keine Mama? Oder kein Papa?
Auch gut – vielleicht macht es dir Spaß vom Trubel der anderen zu lesen, dich ein bisschen zu belustigen,
dabei ein bisschen Verständnis zu gewinnen und vielleicht heimlich oder laut zu denken:
„Zum Glück bin ich da raus“.
Warum ich so etwas aufschreibe und teile?
Als mein drittes Kind ungefähr ein halbes Jahr alt war,
schlitterte ich mir nichts dir nichts in den Familienblog einer Mutter hinein.
Es war für lange Zeit der erste und letzte Blog, in den ich reinschaute.
Ich war sehr genervt, weil alles so schön und sorglos, so geordnet und einfach alles perfekt wundervoll war.
Wie elektrisiert griff ich nach einem Stift und krakelte mit wachsender Energie einen Antitext.
Wann ich dann anfing, weitere Texte aufzuschreiben, um nicht zu vergessen, wie der Alltag mit den ganz Kleinen ist, weiß ich nicht mehr so genau.
Irgendwann fing ich einfach an, weil ich Lust zum Schreiben hatte, weil es mir half,
Dinge nicht mehr so verbissen zu sehen und weil ich auf keinen Fall mal eine Mutter oder Oma werden wollte, die alles Vergangene glorifizierte oder vergaß.
Ich wünsche dir auf jeden Fall Spaß oder einfach das Gefühl, als unperfekte Mama nicht allein zu sein.

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